Protest gegen Atommüllschiff in Magdeburg

In der Nähe der Schleuse Hohenwarte in Magdeburg wurde am Donnerstag, den 31.05.2012 ein Atommülltransport per Schiff durch AtomkraftgegnerInnen gestoppt.

Das Schiff soll angeblich [laut dpa] über Nacht am Liegeplatz Mühlenwegbrücke bleiben und am Freitag wohl zwischen 7 und 8 Uhr in Richtung Lubmin starten. Die Route verläuft dann über Brandenburg/Havel, an Berlin vorbei bis zur Oder nach Lubmin.

Hier die Pressemitteilung des Aktionsbündnisses Anti-Atom Magdeburg vom 30.05.2012:

„Paddeln neben strahlender Fracht“
Seit vergangenem Donnerstag, 24.05.2010, ist wieder ein Atommülltransport durch die BRD unterwegs.
Klammheimlich sollte dieser Transport auf dem Schiff EDO über die deutschen Binnengewässer vom AKW Obrigheim zum Zwischenlager Nord in Lubmin vonstatten gehen. Dem machten spätestens am Montag mehrere Aktivisten in Münster einen Strich durch die Rechnung, als sie sich an der Strecke versammelten und zwei von ihnen mit einer Abseilaktion den Atommülltransport für über sechs Stunden aufhielten. Bei seinem Weg durch die Ruhr ankerte das Schiff 15 Stunden lang in der Nähe von Wohngebieten. Aufgrund des traumhaften Wetters, welches schon während der gesamten Fahrt der EBO herrscht, gingen auch an dem Ort viele Menschen baden. Kinder und Jugendliche paddelten, schwammen und spielten über Stunden hinweg neben strahlender Fracht – ohne jegliche Warnung!! Angrenzende Gemeinden werden i.d.R. nicht über derartige Transporte informiert und können ihre Bürger vor der latenten Gefahr nicht warnen. Ganz zu Schweigen vom möglichen Fall einer Havarie, auf die sie absolut nicht vorbereitet wären. Diesen unnötigen Gefahrguttransport durch die gesamte Republik schippern zu lassen – ohne angemessenen Polizeischutz und ohne sichtbare Kennzeichnung – ist unverantwortlich!
Wir rufen deshalb zu bunten Protesten entlang der gesamten Transportstrecke des Atommülls auf und erklären uns soldiarisch mit den Aktivisten aus Münster und weiteren und vorangegangenen kleineren und größeren Aktionen, die auf diesen gefährlichen Transport aufmerksam machen.
Wir freuen uns über BürgerInnen, die sich uns anschließen, wenn das Schiff am morgigen Donnerstag, voraussichtich um die Mittagsstunden, den Mittellandkanal und anschließend den Elbe-Havel-Kanal passieren wird.

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Nein zu Atom-Subventionen der EU

Bitte weise FreundInnen, KollegInnen und Bekannte auf die Unterschriftenaktion hin. Du kannst ihnen diesen Text per Mail schicken:

Unfassbar – erst vor einem Jahr hat die Katastrophe von Fukushima bewiesen, wie gefährlich Atomkraftwerke sind. Jetzt wollen vier EU-Länder erreichen, dass Subventionen für Atomstrom erlaubt werden, weil neue Atomkraftwerke anders gar nicht finanzierbar sind.

Schon am Freitag, 20. April sollen die EU-Wirtschafts- und Energieminister dazu beraten. Ich habe eben die Bundesregierung aufgefordert, Atom-Subventionen klipp und klar abzulehnen.

Unterschreibst Du auch?

www.ausgestrahlt.de/keine-atom-subvention

Verbreite die Aktion auch über Twitter, Facebook und andere Kanäle! Je mehr davon erfahren und mitmachen, desto eher werden in der EU Atom-Subventionen abgelehnt.

Castor-Prozess in Greifswald gegen Robin Wood-AktivistInnen

Liebe Anti-Atomkraft-FreundInnen,

am 7. Mai werden zwei ROBIN WOOD-AktivistInnen in Greifswald vor Gericht stehen, weil sie im Dezember 2010 einen Castor-Transport zwischen Greifswald und Lubmin für mehrere Stunden gestoppt haben. Der Zug mit hochradioaktivem Atommüll kam aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage Cadarache (mit Brennstäben aus Jülich und der Otto Hahn) und war auf dem Weg in das Zwischenlager Nord (ZLN) bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern.
Die beiden AktivistInnen wollten mit dieser Protestaktion ein unmissverständliches Zeichen gegen Atomkraft setzen: „Endstation Atom, sofort alle aussteigen!“ stand auf ihrem Transparent. Denn Atomkraft bedeutet: Das permanente Risiko eines Super-GAUs, wie in Tschernobyl und Fukushima; zahlreiche gefährliche und unsinnige Atommüll-Transporte quer durch Europa; das Verseuchen ganzer Landstriche, in denen Uranerz abgebaut wird. Atomkraft ist ein Angriff auf Mensch und Natur!
Trotzdem sitzt nicht die Atommafia auf der Anklagebank, die diese Katastrophen zu verantworten haben, sondern zwei Menschen aus unserem Kreis, die mit ihrer gewaltfreien Aktion und großem persönlichen Einsatz für eine Abkehr von dieser Technologie streiten.
Die Staatsanwaltschaft fordert von den beiden ROBIN WOOD-AktivistInnen eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 30 Euro pro Kopf – ab 90 Tagessätzen erhält mensch nach hiesigem Recht einen Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis. Der Vorwurf lautet, sie hätten .öffentliche Betriebe. gestört, Eigentum zerstört sowie Nötigung begangen. Dagegen haben die beiden AktivistInnen Widerspruch eingelegt . und dafür brauchen sie unsere Unterstützung!
Was könnt ihr tun?
* Bitte leitet diese Information an eure FreundInnen und Bekannte weiter. Macht den Prozess-Termin (7.5.12) öffentlich, damit viele Menschen davon erfahren und der Prozess unter öffentlicher Beobachtung abläuft.
* Drückt eure Solidarität aus. Schreibt den beiden, was ihr von der Strafverfolgung gegen sie haltet. Mit eurem Einverständnis veröffentlichen wir die Soli-Adressen und Aussagen auf dem Blog zur Aktion (http://blockmin.blogsport.eu). Kontakt: blockmin@riseup.net
* Nehmt Kontakt mit uns auf, wenn ihr eine Soli-Party oder andere kleine Aktionen organisieren wollt.
* Widerstand ist nicht umsonst. Unterstützt mit Spenden, dass die beiden den Gerichtsprozess notfalls auch durch mehrere Instanzen erfolgreich führen können.
Weitere Informationen zur Aktion, Fotos und Aktuelles findet ihr unter: http://blockmin.blogsport.eu
Ein dickes Dankeschön für Eure Solidarität!

Protest gegen die Uranfabrik in Gronau!

Für einen wirklichen Atomausstieg! Urananreicherungsanlage Gronau stilllegen

In der Atomfabrik im westfälischen Gronau wird Uran angereichert. Während hier zu Lande nach Fukushima einige AKWs abgeschaltet und der Betrieb der verbleibenden Reaktoren bis 2021/22 zumindest begrenzt worden ist, hat die Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau eine unbefristete Dauerbetriebsgenehmigung. Das ist kein Atomausstieg!

Das angereicherte Uran aus Gronau wird später zu Brennelementen für Atomkraftwerke weiter verarbeitet. Damit exportiert die UAA Gronau die atomaren Risiken bis hin zum Super-Gau in alle Welt!

Mit dem Betrieb der UAA sind zahlreiche gefährliche Atomtransporte verbunden. Das Uran, welches in Gronau bearbeitet wird, stammt aus Erzminen, in denen es unter extrem umwelt- und gesundheitsschädlichen Bedingungen gefördert wird. Zudem gehen von der UAA Gronau im Normalbetrieb und insbesondere bei Naturkatastrophen und Unfällen hohe Risiken für die Bevölkerung aus.

Deshalb fordern wie die Bundesregierung und die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen auf, die UAA Gronau umgehend stillzulegen.

[Ihre Unterschrift] unter ://www.robinwood.de/Uranfabrik-Gronau-stoppen.760.0.html

Film: „Todesstaub“ am 05.03., 20 Uhr im Lux

…im Rahmen der Globale in Halle (Filmpartner: Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt).

Der Film „Todesstaub“ erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo. Diese „Wunderwaffe“ der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden. Der deutsche Arzt Prof. Dr. Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von solchen Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland diskreditiert und verfolgt. Der Film begleitet Professor Günther noch einmal in den heutigen Irak und das Kosovo und dokumentiert so den gefährlichen und außergewöhnlich mutigen Einsatz des rastlosen Arztes, dieses kaum bekannte Kriegsverbrechen publik zu machen.

Regie: Frieder Wagner
Produktionsland: Deutschland
Jahr: 2006
Länge: 92 min
Sprache: deutsche Version

Im Anschluss an die Filmvorführung Filmgespräch mit Alexander Stöcker

http://globale-in-halle.de/todesstaub

01.03.2012: Vortrag „Ökologisches Hausprojekt – Die Wönnichstraße 103 (Berlin) stellt sich vor“

Die Wönnichstraße 103 wurde als ökologisches Modellprojekt für die Sanierung eines großstädtischen Altbauhauses geplant. Neben umfangreichen Dämmmaßnahmen mit ökologischen Materialien, werden regenerative Energien, wie Sonne und Wind genutzt. Des Weiteren wurden umfangreiche Konzepte der ökologischen Wasseraufbereitung- und Einsparung umgesetzt und vieles andere mehr. Als ökologisches Modellprojekt zeigt  es sehr gut, was unter großstädtischen Bedingungen getan werden kann, um umweltfreundlich Ressourcen zu nutzen und einzusparen.

Aber auch als soziales, alternatives  Projekt ist die Wönnichstraße 103 interessant. Alle BewohnerInnen dieses Hauses entscheiden gemeinsam basisdemokratische und betreiben eine solidarische Ökonomie. Das Haus bietet kulturelle Veranstaltungen an und beteiligt sich im Kiez an anderen ökologischen und sozialen Projekten.

Ort:              Franckesche Stiftungen, Theologische Fakultät, Haus 30, Hörsaal I

Zeit:             01.03.2012, 19 Uhr

Referent:     Dr. Ferdinand Beetstra

Vortrag von Dr. Sebastian Pflugbeil am 02.02.2012

Was ist eigentlich mit Fukushima? Tschernobyl – Deutschland – Fukushima

Dr. Sebastian Pflugbeil, Physiker, Bürgerrechtler und Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. berichtet in seinem Vortrag über:

  • exemplarische Erinnerungen an Tschernobyl-Folgen in Ukraine/Belarus/ Russland und die verharmlosenden Einschätzungen der Gremien bis heute
  • Beobachtungen zu Gesundheitsschäden in Deutschland und Westeuropa nach Tschernobyl
  • Einschätzungen zu aktuellen Problemen in Japan, negative und positive Entwicklungen, Erfahrungen mit Desinformation und Aufklärung

Ort: Franckesche Stiftungen, Theologische Fakultät (Haus 30, gegenüber Spielehaus), Hörsaal 1

Zeit: 02.02.2012, 19:30 Uhr

Internationale Urankonferenz 2012 in Münster (Westf.)

Am Samstag, 04. Februar 2012 findet von 10-18 Uhr in Münster im Institut für Politikwissenschaft an der Scharnhorststrasse 100 eine Internationale Urankonferenz statt. Veranstalter ist der Trägerkreis „Urankonferenz 2012“.

 Im Mittelpunkt werden der weltweite Uranabbau, die Uranverarbeitung, die Urananreicherung sowie die Brennelementefertigung stehen. Wir streben eine Auflösung der Uranindustrie an und die sofortige Stilllegung von Uranminen und Uranfabriken. Die Konferenz soll uns diesem Ziel einen Schritt näher bringen.

Eingeladen bist du als AtomkraftgegnerIn, egal ob du in einer Gruppe organisiert bist oder nicht. Herzlich willkommen sind natürlich auch VertreterInnen von Umweltverbänden, Friedensinitiativen, Eine-Welt-Gruppen sowie kirchlichen und gewerkschaftlichen Verbänden aus aller Welt.

Während der Konferenz wird es Vorträge sowie Arbeitsgruppen geben, an denen ihr euch beteiligen könnt. Dort könnt ihr euch auf spannende Diskussionen und neue Informationen freuen.

Und damit es nicht nur bei der Theorie bleibt, findet am folgenden Tag, Sonntag 5. Februar, um 13 Uhr eine Kundgebung mit anschließendem Sonntagsspaziergang an der Urananreicherungsanlage Gronau statt. Fünf Wochen später, wird es am 11. März 2012 eine Großdemo zum 1. Fukushima-Jahrestag an der Urananreicherungsanlage Gronau geben.                       http://www.fukushima-jahrestag.de

Urananreicherung verbieten – Atomkraft? Nein Danke!

Gorleben soll leben – STOP CASTOR!

Ende November rollt zum 13. Mal der Castor von Frankreich nach Gorleben. Am 26. November gehen viele Tausend Menschen in Dannenberg, dem Ort des Verladebahnhofs 20 km vor Gorleben, auf die Straße, um in einer angemeldeten Großdemonstration gegen den Castortransport und ein Endlager in Gorleben zu protestieren.

Du willst mitkommen nach Dannenberg, weißt aber noch nicht, wie du hinkommen sollst? Die Grünen haben einen Bus organisiert, der von Halle/Saale über Dessau und Magdeburg nach Dannenberg fährt. Die Fahrt geht in Halle um 6.30 Uhr am ZOB los, damit wir pünktlich zum Auftakt der Demo um 12.30 Uhr in Dannenberg sind und wird pro Person 10 € kosten, für Studierende, Arbeitslose und RentnerInnen 5 €. Zurück geht’s um ca. 18 Uhr.
Anmeldungen bitte unter Angabe der Personenzahl und der Stadt, in der ihr zusteigen wollt, an linda.beilig@gruene‐sachsen‐anhalt.de.
Die genauen Treffpunkte sind:
* Halle/Saale, ZOB, 6.15 Uhr
* Dessau, Hauptbahnhof, 7.45 Uhr
* Magdeburg, ZOB, 9.15 Uhr

Aktionstraining am 12.11.

Liebe Aktionsinteressierte,

Viele Menschen haben noch nie an einer gewaltfreien Blockadeaktion teilgenommen und sind möglicherweise unsicher, was da auf sie zukommt. Doch auch für die, die schon entsprechende Erfahrungen gesammelt haben, sind das keine alltäglichen Situationen. Egal ob Du schon viele Aktionen gemacht hast oder nicht – Du solltest bestmöglichst vorbereitet sein, wenn Du an einer Blockadeaktion teilnimmst. Entsprechend sicher, entschlossen und erfolgreich können wir handeln.
Deshalb findet

am 12.11.2011 von 10.00- max 18.00 Uhr im Riesenklein (Grüner Salon)

das Castor-Aktionstraining statt.
Von basisdemokratischer Entscheidungsfindung und Organisation, über Umgang mit Angst und Wut, sowie das Hinkommen zur Blockade und Verhalten bei polizeilicher Räumung, bis hin zu rechtlichen Fragen – das Aktionstraining gibt euch das Handwerkszeug um Situationen einzuschätzen und selbstverantwortlich handeln zu können.

Treff ist 10 Uhr vorm Riesenklein (Dessauerstraße 152, Endhaltestelle der Straba-Linie 1).
Bringt für das gemeinsame Mittag gern was zum Essen mit (Brot, Aufstriche, Salat o.ä.).

Sonnige Grüße,
die Anti-Atom-Initiative Halle.

Infoabend 8.11 um 20.00

Der Infoabend gibt einen Überblick zu den geplanten Protesten, Transportrouten und Aktionen – von Südblockade bis Wendland.

ab 20.00 Uhr Küfa (Küche für ALLE)

ab ca.21.00 Uhr Infoabend im Infoladen          VL, Ludwigstraße 37.

Die neue Vortragsreihe startet ab 03.11.2011

Castor-Aktionstag in Halle

Liebe Interessierte!

Am Samstag, 29. Oktober, starten AtomkraftgegnerInnen überall im Land den Castor-Aktionstag. Nicht nur in Gorleben, auch in Freiburg, Husum, Aachen oder Halle stellen wir uns quer gegen ein Endlager im maroden Gorlebener Salzstock und gegen den Castor-Transport ins Wendland. Denn Gorleben ist überall!

-> Treffpunkt ist Samsatg, 29.10., 13 Uhr am Eselsbrunnen/Alter Markt

Wir wollen mit Euch durch die Stadt tingeln und gemeinsam Infos zu energiepolitischen Themen sowie zum kommenden Castor im November verteilen und darauf aufmerksam machen, dass die Atomkraftwerke weiterhin Müll produzieren und ein unkalkulierbares Risiko darstellen.

Mit sonnigen Grüßen,

die Anti-Atom-Initiative Halle

Atommüllkippe Morsleben

Planfeststellungsverfahren zum Stilllegungsplan für die  Atommüllkippe Morsleben

Erörterung der Einwendungen

Beginn Donnerstag, 13.10.2011
10.00 Uhr, Hotel Motorsportarena Oschersleben

Verhandlungszeiten sind Dienstag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr, Einlass jeweils ab 09.00 Uhr. Jede/r, der/die eine Sammeleinwendung unterschrieben oder eine Einzeleinwendung eingelegt hat, kann an der Verhandlung teilnehmen.
Wir wollen eine kontinuierliche Präsenz in der Erörterung sicherstellen. Unterstützt werden wir von kritischen Wissenschaftlern und Juristen, für deren Finanzierung wir dringend auf weitere Spenden angewiesen sind.

Infos :http://www.bi-morsleben.de/

„Morsleben stilllegen – aber richtig!“

Anti-Atom Demo

am Samstag, den 15.10.2011,

Start: 12:05 in Magdeburg

(Hbf, Willy-Brandt-Platz)

-> Treffpunkt am Bahnhof Halle: 10:15 Uhr vor Haupteingang 

    Abfahrt 10:43, Gleis 8

Morsleben – was ist denn das? Irgendein Ort an der ehemaligen
innerdeutschen Grenze – was geht er mich schon an? Aber Morsleben ist
nicht irgendein Ort – und er geht mich, dich und jeden etwas an!

Der im 19. Jahrhundert ausgebaute und zunehmend völlig durchlöcherte
Salzstock in Morsleben gilt bereits seit der Regierungszeit der
ehemaligen DDR als unsicher. Trotzdem lagern seit Jahrzehnten schwach-
bis mittelradioaktive Abfälle sowohl der ehemaligen DDR als auch der BRD
in dem maroden Salzbergwerk. Obwohl es bereits zu massiven
Gesteinseinbrüchen gekommen und mit weiteren zu rechnen ist, soll
derSalzstock als potenzielles Endlager dienen.Dieses erhielt aber unter
anderem wegen der drohenden Gefahr von Wassereinbrüchen, etc. nicht
ansatzweise einen Langzeitsicherungsnachweis. Die Regierung, das
Bundesamt für Strahlenschutz sowie die Betreiber sind sich dieser
Problematik bewusst, doch ist es einfacher, sie tot zu schweigen als
vermeintlich unnötiges Aufsehen zu erregen. Dabei wird es allerdings
nicht belassen, die Spitze des Eisberges stellt erst die endgültige
Einbetonierung des Atommülls im Morslebener Salzbergwerk dar, die
unmittelbar bevor steht. Infolgedessen dient Morsleben als
Präzendenzfall für weitere potentielle Endlager wie Gorleben, Asse II
und Schacht Konrad, die ebenso unsicher und ungeeignet für die sichere
Lagerung atomarer Abfälle sind. Dass darüber die Bevölkerung
weitestgehend im Unklaren gelassen werden soll, verwundert nur wenig.

Am 13.010.2011 startet das Planfeststellungsverfahren in Oschersleben,
indem geklärt werden soll, ob Beton in den Salzstock geschüttet wird.
Uns ist jedoch auch ohne Planfeststellungsverfahren klar: Wir wollen
keine unverantwortliche Einlagerung von Atommüll in dem maroden
Salzstock! Kommt mit uns auf die Straße, seid laut und kreativ und
zeigt, dass ihr nicht alles stillschweigend mit euch machen lasst! Mit
Musik, netten Leuten und viel Spaß bringen wir dieses ernste Thema auf
die Straße. Seid dabei und sorgt dafür, dass sich der Satz „Nomen est
Omen“ in Bezug auf den Ort „Morsleben“ nicht bewahrheitet!

Treffen bis auf weiteres 14-tägig

Der nächste Termin ist der 18.10.2011 und es wäre schön, wenn viele kommen können.

Strukturtreffen am 06.09.2011, 20 Uhr Corax

Liebe Anti-Atom-AktivistInnen!

es ist ein Termin gefunden!!

>> Was war? Was ist? Was wird sein? <<

Vor allem um die letzten beiden Fragen wird es bei unserem Strukturtreffen gehen, wozu wir alle herzlichst einladen wollen!!!

…alle die lange nicht da waren und auch sonst alle, denen das Thema immer noch unter den Nägeln brennt.

Wohin soll die Reise gehen – wo doch alles abgeschaltet wird… Gibt es noch was zu tun,

wie z.Bsp.:

– EVH

– eine neue Veranstaltungsreihe im Rahmen des ALV

– Bürgersolarnetzwerk

– Castortransporte

– möglw. einen neuen Termin für unsere Treffen (wo möglichst viele können)

– und alle Themen, die ihr spannend findet.

Termin: 06. September – 20 Uhr

Ort: Corax, Unterplan 11

GORLEBEN 365

Liebe hallenser AtomkraftgegnerInnen,

wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt organisieren wir gerade eine Blockade am 28.8. im Rahmen von gorleben365. Da es im Moment sehr schwer ist viele Menschen für den Kampf gegen Atomkraft zu mobilisieren, würden wir uns freuen, wenn ihr uns unterstützen würdet.

Lust auf Spannung? Spiel? Blockade?

Dann fahr mit uns nach Gorleben und protestiere sportlich kreativ mit uns für ein Ende der Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben.

Wann?
28. – 30 August 2011

Wie kann ich mich vorbereiten?
Komm zum Informationstreffen am 17.08. um 19 Uhr in den StuRa der Uni Leipzig (S 010, Ziegenledersaal).

Wo kann ich mich informieren?
http://antiatom.wordpress.com

Urlaub in einem Strahlenden Zeeland? Nein Danke!

Liebe freunden,

Wir brauchen ihre hilfe und wollen gerne auf unsere neue
Kampagne hinweisen. Wie Sie vielleicht schon wissen, gibt es in
den Niederländen Pläne (wo an auch RWE beteiligt ist) in
der Provinz Zeeland, AKW’s zu bauen. Zeeland ist Urlaubsziel fuer
viele Deutsche, und diese kampagen ist speziell für die gemeint….

Wie es sich herausstellt, dass viele Urlauber daran zweifeln
nochmal nach Zeeland zu fahren wenn dort AKWs gebaut werden,
würde dass hoffentlich den Druck erhöhen.

Es wäre fantastisch, wenn Sie einen Link nach unsere Kampagne-
site auf ihre website machen würden.

Bitte schau unsere website mal an und mach mit mit unseren
Kampagne: www.strahlendzeeland.de

Viel dank und entschuldigung fuer unseren Deutsch…..

Peer de Rijk (WISE, www.antenna.nl/wise)
Dirk Bannink (Laka, www.laka.org)

Info-Abend Klimacamp 2011 am Dienstag 26.7. 20:00 Uhr

Am kommenden Dienstag dem 26.7. gibt es einen Info-Abend zum Klimacamp
2011 im Erdgeschoß bei Radio Corax um 20:00 Uhr.

Das Klima- und Energiecamp 2011 findet vom 7. bis 14. August 2011 in
Jänschwalde/Janšojce bei Cottbus/Chóśebuz statt.

Ein Klimacamp ist ein Raum für Vernetzung, Wissensaustausch und
Diskussion sowie widerständige Praxis und direkte Aktion. Dabei soll das
Camp auch ein Experimentierfeld für ein anderes Leben sein: Ressourcen
schonendes Leben ist daher ebenso ein elementarer Bestandteil des Camps
wie basisdemokratische Selbstorganisation.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Homepage
http://www.lausitzcamp.info/

nachhaltige Grüße,
Conrad Kunze, als Mitorganisator des Climacamps