Archive for Juli 2011|Monthly archive page

Urlaub in einem Strahlenden Zeeland? Nein Danke!

Liebe freunden,

Wir brauchen ihre hilfe und wollen gerne auf unsere neue
Kampagne hinweisen. Wie Sie vielleicht schon wissen, gibt es in
den Niederländen Pläne (wo an auch RWE beteiligt ist) in
der Provinz Zeeland, AKW’s zu bauen. Zeeland ist Urlaubsziel fuer
viele Deutsche, und diese kampagen ist speziell für die gemeint….

Wie es sich herausstellt, dass viele Urlauber daran zweifeln
nochmal nach Zeeland zu fahren wenn dort AKWs gebaut werden,
würde dass hoffentlich den Druck erhöhen.

Es wäre fantastisch, wenn Sie einen Link nach unsere Kampagne-
site auf ihre website machen würden.

Bitte schau unsere website mal an und mach mit mit unseren
Kampagne: www.strahlendzeeland.de

Viel dank und entschuldigung fuer unseren Deutsch…..

Peer de Rijk (WISE, www.antenna.nl/wise)
Dirk Bannink (Laka, www.laka.org)

Werbeanzeigen

Info-Abend Klimacamp 2011 am Dienstag 26.7. 20:00 Uhr

Am kommenden Dienstag dem 26.7. gibt es einen Info-Abend zum Klimacamp
2011 im Erdgeschoß bei Radio Corax um 20:00 Uhr.

Das Klima- und Energiecamp 2011 findet vom 7. bis 14. August 2011 in
Jänschwalde/Janšojce bei Cottbus/Chóśebuz statt.

Ein Klimacamp ist ein Raum für Vernetzung, Wissensaustausch und
Diskussion sowie widerständige Praxis und direkte Aktion. Dabei soll das
Camp auch ein Experimentierfeld für ein anderes Leben sein: Ressourcen
schonendes Leben ist daher ebenso ein elementarer Bestandteil des Camps
wie basisdemokratische Selbstorganisation.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Homepage
http://www.lausitzcamp.info/

nachhaltige Grüße,
Conrad Kunze, als Mitorganisator des Climacamps

EXIT

Do, 14.07.2011, 20:30 Uhr – Infoladen-Film & Diskussionsabend:
Das Atommoratorium ist zu Ende – Perspektiven!

• „Freie Energie für ALLE“
• „Neue Energie in Bürgerhand“ 2010, 30 min
Ein Film über Potentiale und Chancen erneuerbarer Energien für Komunen – Drei Kommunen: Zschadraß (Sachsen), Wildpoldsried (Bayern) und Dardesheim (Sachsen-Anhalt)
INfoladen Ludwigstraße 37  Halle/S.

Anti-Atom-Camp auf dem Neuen Markt, Rostock

Am Freitag, den 08.07.,2011, wollten 50 Atomkraftgegner_innen in Rostock mit einer Fahrraddemo vom Neuen Markt zum Seehafen gegen die atomaren Transporte mit den Fähren von/nach Trelleborg demonstrieren.

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass die Reederei Scandlines LKW mit Uran-Brennelementen transportiert, die Uranhexaflourid und MOX-Brennelementen mit 7 – 8 % Plutonium enthalten. Dies geschieht durchschnittlich 2 x pro Woche ohne zusätzliche Informationen für Passagiere, die von oder nach Schweden fahren. Mecklenburg-Vorpommern ist Transitland, denn der Transporte findet zwischen der Brennelementefabrik in Västeras, Schweden und AKWs in den alten Bundesländern, sowie Schweiz, Frankreich und weiteren Ländern statt. Ohne jegliche Transparenz für Urlauber, Hafenarbeiter, Anwohner und kommunale Verwaltung werden hochgefährliche Stoffe im Rostocker Hafen und anderswo umgeschlagen. (Plutonium ist hochgiftig und hat eine Halbwertszeit von 24.000 Jahren, Flusssäure tötet nach wenigen Minuten und entsteht, wenn Uranhexaflourid mit Wasser in Verbindung kommt.) Das Innenministerium des Landes M-V  führt diese Geheimhaltungspraxis mindestens schon seit 2006 durch.

Das Anti-Atom-Bündnis NordOst organisierte aus Protest gegen diese Transporte eine Fahrraddemonstration, die auch über einen Teilabschnitt der A19 führen sollte. Schon nach Veranstaltungsbeginn verfügte die Stadt Rostock eine Routenänderung über eine wenig lukrative Strecke zwischen Toitenwinkel und dem Seehafen. Bereits im Vorfeld gab es eine Verhandlung mit dem Ordnungsamt der Stadt Rostock, bei der ein Kompromiss gefunden wurde, in dem die Fahrraddemo nur ein Teilstück bis zur Hafenabfahrt auf der A19 fahren sollte.  Es ist unklar, warum es spontan zu dieser neuen Verfügung gekommen ist, da keine neue Begründung vorgelegt wurden.  Laut Presseberichten sieht sich die Polizei nicht in der Lage die Veranstaltung zu sichern. Der Versammlungsleiter legte daraufhin Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein und die Teilnehmer_innen erklärten, dass sie solange auf dem Neuen Markt ausharren bis das Verwaltungsgericht eine Entscheidung trifft oder die Stadt die Verfügung aufhebt. Die Polizei sieht sich in der Lage, Atomtransporte mit einem massiven Aufgebot gegen den Willen der hiesigen Bevölkerung durchzusetzen. Bei einer Fahrraddemonstration verweigert sich die Polizei. Das ist mit unserem Demokratieverständnis nicht vereinbar.
Der Protest dauert zur Stunde an und wird bis Montag fortgesetzt. Der öffentliche Raum wird jetzt genutzt, um Passanten und Touristen über die Hafentransporte sowie die willkürliche Maßnahme der Stadt aufmerksam zu machen.

zum Potential alternativer Energien, jetzt und in Zukunft.

Donnerstag, 7. Juli 2011,19 Uhr

Hörsaal 1 der Theologie in den Franckeschen Stiftungen (gegenüber vom Spielehaus)
Warum die  Atomenergie die Entwicklung von alternativen Energien verhindert – 

Vortrag von Dipl.-Physiker Reiner Nebelung

Die Kernkraft stellt nicht nur wegen der Sicherheitsproblematik keine Lösung bei der Bewältigung des Klimawandels dar, sondern sie hemmt auch den Ausbau der erneuerbaren Energien. Der Vortrag umfasst daher folgenden Themen:
– Wie die Laufzeitverlängerung den Ausbau der alternativen Energien behindert.
– Notwendige Schritte zur Umstrukturierung des Energiesystems (Netzsysteme, Speichertechnik, usw.)
– Potential der erneuerbaren Energie – Szenario eines Umbaus

Reiner Nebelung ist ein Vertreter Zukunftswerkstatt Jena.