Archive for April 2012|Monthly archive page

Nein zu Atom-Subventionen der EU

Bitte weise FreundInnen, KollegInnen und Bekannte auf die Unterschriftenaktion hin. Du kannst ihnen diesen Text per Mail schicken:

Unfassbar – erst vor einem Jahr hat die Katastrophe von Fukushima bewiesen, wie gefährlich Atomkraftwerke sind. Jetzt wollen vier EU-Länder erreichen, dass Subventionen für Atomstrom erlaubt werden, weil neue Atomkraftwerke anders gar nicht finanzierbar sind.

Schon am Freitag, 20. April sollen die EU-Wirtschafts- und Energieminister dazu beraten. Ich habe eben die Bundesregierung aufgefordert, Atom-Subventionen klipp und klar abzulehnen.

Unterschreibst Du auch?

www.ausgestrahlt.de/keine-atom-subvention

Verbreite die Aktion auch über Twitter, Facebook und andere Kanäle! Je mehr davon erfahren und mitmachen, desto eher werden in der EU Atom-Subventionen abgelehnt.

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Castor-Prozess in Greifswald gegen Robin Wood-AktivistInnen

Liebe Anti-Atomkraft-FreundInnen,

am 7. Mai werden zwei ROBIN WOOD-AktivistInnen in Greifswald vor Gericht stehen, weil sie im Dezember 2010 einen Castor-Transport zwischen Greifswald und Lubmin für mehrere Stunden gestoppt haben. Der Zug mit hochradioaktivem Atommüll kam aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage Cadarache (mit Brennstäben aus Jülich und der Otto Hahn) und war auf dem Weg in das Zwischenlager Nord (ZLN) bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern.
Die beiden AktivistInnen wollten mit dieser Protestaktion ein unmissverständliches Zeichen gegen Atomkraft setzen: „Endstation Atom, sofort alle aussteigen!“ stand auf ihrem Transparent. Denn Atomkraft bedeutet: Das permanente Risiko eines Super-GAUs, wie in Tschernobyl und Fukushima; zahlreiche gefährliche und unsinnige Atommüll-Transporte quer durch Europa; das Verseuchen ganzer Landstriche, in denen Uranerz abgebaut wird. Atomkraft ist ein Angriff auf Mensch und Natur!
Trotzdem sitzt nicht die Atommafia auf der Anklagebank, die diese Katastrophen zu verantworten haben, sondern zwei Menschen aus unserem Kreis, die mit ihrer gewaltfreien Aktion und großem persönlichen Einsatz für eine Abkehr von dieser Technologie streiten.
Die Staatsanwaltschaft fordert von den beiden ROBIN WOOD-AktivistInnen eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 30 Euro pro Kopf – ab 90 Tagessätzen erhält mensch nach hiesigem Recht einen Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis. Der Vorwurf lautet, sie hätten .öffentliche Betriebe. gestört, Eigentum zerstört sowie Nötigung begangen. Dagegen haben die beiden AktivistInnen Widerspruch eingelegt . und dafür brauchen sie unsere Unterstützung!
Was könnt ihr tun?
* Bitte leitet diese Information an eure FreundInnen und Bekannte weiter. Macht den Prozess-Termin (7.5.12) öffentlich, damit viele Menschen davon erfahren und der Prozess unter öffentlicher Beobachtung abläuft.
* Drückt eure Solidarität aus. Schreibt den beiden, was ihr von der Strafverfolgung gegen sie haltet. Mit eurem Einverständnis veröffentlichen wir die Soli-Adressen und Aussagen auf dem Blog zur Aktion (http://blockmin.blogsport.eu). Kontakt: blockmin@riseup.net
* Nehmt Kontakt mit uns auf, wenn ihr eine Soli-Party oder andere kleine Aktionen organisieren wollt.
* Widerstand ist nicht umsonst. Unterstützt mit Spenden, dass die beiden den Gerichtsprozess notfalls auch durch mehrere Instanzen erfolgreich führen können.
Weitere Informationen zur Aktion, Fotos und Aktuelles findet ihr unter: http://blockmin.blogsport.eu
Ein dickes Dankeschön für Eure Solidarität!

Protest gegen die Uranfabrik in Gronau!

Für einen wirklichen Atomausstieg! Urananreicherungsanlage Gronau stilllegen

In der Atomfabrik im westfälischen Gronau wird Uran angereichert. Während hier zu Lande nach Fukushima einige AKWs abgeschaltet und der Betrieb der verbleibenden Reaktoren bis 2021/22 zumindest begrenzt worden ist, hat die Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau eine unbefristete Dauerbetriebsgenehmigung. Das ist kein Atomausstieg!

Das angereicherte Uran aus Gronau wird später zu Brennelementen für Atomkraftwerke weiter verarbeitet. Damit exportiert die UAA Gronau die atomaren Risiken bis hin zum Super-Gau in alle Welt!

Mit dem Betrieb der UAA sind zahlreiche gefährliche Atomtransporte verbunden. Das Uran, welches in Gronau bearbeitet wird, stammt aus Erzminen, in denen es unter extrem umwelt- und gesundheitsschädlichen Bedingungen gefördert wird. Zudem gehen von der UAA Gronau im Normalbetrieb und insbesondere bei Naturkatastrophen und Unfällen hohe Risiken für die Bevölkerung aus.

Deshalb fordern wie die Bundesregierung und die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen auf, die UAA Gronau umgehend stillzulegen.

[Ihre Unterschrift] unter ://www.robinwood.de/Uranfabrik-Gronau-stoppen.760.0.html