EXIT

Do, 14.07.2011, 20:30 Uhr – Infoladen-Film & Diskussionsabend:
Das Atommoratorium ist zu Ende – Perspektiven!

• „Freie Energie für ALLE“
• „Neue Energie in Bürgerhand“ 2010, 30 min
Ein Film über Potentiale und Chancen erneuerbarer Energien für Komunen – Drei Kommunen: Zschadraß (Sachsen), Wildpoldsried (Bayern) und Dardesheim (Sachsen-Anhalt)
INfoladen Ludwigstraße 37  Halle/S.

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Anti-Atom-Camp auf dem Neuen Markt, Rostock

Am Freitag, den 08.07.,2011, wollten 50 Atomkraftgegner_innen in Rostock mit einer Fahrraddemo vom Neuen Markt zum Seehafen gegen die atomaren Transporte mit den Fähren von/nach Trelleborg demonstrieren.

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass die Reederei Scandlines LKW mit Uran-Brennelementen transportiert, die Uranhexaflourid und MOX-Brennelementen mit 7 – 8 % Plutonium enthalten. Dies geschieht durchschnittlich 2 x pro Woche ohne zusätzliche Informationen für Passagiere, die von oder nach Schweden fahren. Mecklenburg-Vorpommern ist Transitland, denn der Transporte findet zwischen der Brennelementefabrik in Västeras, Schweden und AKWs in den alten Bundesländern, sowie Schweiz, Frankreich und weiteren Ländern statt. Ohne jegliche Transparenz für Urlauber, Hafenarbeiter, Anwohner und kommunale Verwaltung werden hochgefährliche Stoffe im Rostocker Hafen und anderswo umgeschlagen. (Plutonium ist hochgiftig und hat eine Halbwertszeit von 24.000 Jahren, Flusssäure tötet nach wenigen Minuten und entsteht, wenn Uranhexaflourid mit Wasser in Verbindung kommt.) Das Innenministerium des Landes M-V  führt diese Geheimhaltungspraxis mindestens schon seit 2006 durch.

Das Anti-Atom-Bündnis NordOst organisierte aus Protest gegen diese Transporte eine Fahrraddemonstration, die auch über einen Teilabschnitt der A19 führen sollte. Schon nach Veranstaltungsbeginn verfügte die Stadt Rostock eine Routenänderung über eine wenig lukrative Strecke zwischen Toitenwinkel und dem Seehafen. Bereits im Vorfeld gab es eine Verhandlung mit dem Ordnungsamt der Stadt Rostock, bei der ein Kompromiss gefunden wurde, in dem die Fahrraddemo nur ein Teilstück bis zur Hafenabfahrt auf der A19 fahren sollte.  Es ist unklar, warum es spontan zu dieser neuen Verfügung gekommen ist, da keine neue Begründung vorgelegt wurden.  Laut Presseberichten sieht sich die Polizei nicht in der Lage die Veranstaltung zu sichern. Der Versammlungsleiter legte daraufhin Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein und die Teilnehmer_innen erklärten, dass sie solange auf dem Neuen Markt ausharren bis das Verwaltungsgericht eine Entscheidung trifft oder die Stadt die Verfügung aufhebt. Die Polizei sieht sich in der Lage, Atomtransporte mit einem massiven Aufgebot gegen den Willen der hiesigen Bevölkerung durchzusetzen. Bei einer Fahrraddemonstration verweigert sich die Polizei. Das ist mit unserem Demokratieverständnis nicht vereinbar.
Der Protest dauert zur Stunde an und wird bis Montag fortgesetzt. Der öffentliche Raum wird jetzt genutzt, um Passanten und Touristen über die Hafentransporte sowie die willkürliche Maßnahme der Stadt aufmerksam zu machen.

zum Potential alternativer Energien, jetzt und in Zukunft.

Donnerstag, 7. Juli 2011,19 Uhr

Hörsaal 1 der Theologie in den Franckeschen Stiftungen (gegenüber vom Spielehaus)
Warum die  Atomenergie die Entwicklung von alternativen Energien verhindert – 

Vortrag von Dipl.-Physiker Reiner Nebelung

Die Kernkraft stellt nicht nur wegen der Sicherheitsproblematik keine Lösung bei der Bewältigung des Klimawandels dar, sondern sie hemmt auch den Ausbau der erneuerbaren Energien. Der Vortrag umfasst daher folgenden Themen:
– Wie die Laufzeitverlängerung den Ausbau der alternativen Energien behindert.
– Notwendige Schritte zur Umstrukturierung des Energiesystems (Netzsysteme, Speichertechnik, usw.)
– Potential der erneuerbaren Energie – Szenario eines Umbaus

Reiner Nebelung ist ein Vertreter Zukunftswerkstatt Jena.

 

eXit

Do, 30.06.2011, 20:30 Uhr – Infoladen-Film & Diskussionsabend:
Das „Atommoratorium“ ist zu Ende

Filme & Diskussion zu kommenden Aktionen, Blockaden, dem Atomausstieg …

im Infoladen  VL-Ludwigstraße 37

+++BREAKING NEWS+++BREAKING NEWS+++

Die Revision des AKW Brokdorf wurde wegen der angekündigten Blockaden verschoben und wir verschieben auch!

Der Kraftwerksberteiber E.on hat bekannt gegeben, dass die Revision auf Mittwoch, den 15. Juni verschoben wurde. Wir freuen uns, dass schon die Ankündigung einer Blockade reicht, um Wirkung zu zeigen. Aber zugegebenermaßen wirft diese Entscheidung auch unseren Zeitplan durcheinander. E.on möchte Hase und Igel spielen, nun gut, wir spielen mit. E.ON läuft ein Stück weit weg, aber wir werden schon vor ihnen da sein. …so schnell lassen wir nicht locker!

Unser Aktionscamp beginnt ab Donnerstag, den 16. Juni

Die Blockade beginnt am Samstag, den 18. Juni

Kommt alle nach Brokdorf!!!

Donnerstag, 9. Juni 2011, 19 Uhr

Über die Möglichkeiten von BürgerInnen zur Beteiligung an gemeinsamen Energieprojekten Vortrag von Dipl.-Ingeneur Bernhard Herrmann

Infos unter Vortrag

Brokdorf BLOCKIEREN ab 10. Juni Aktionscamp

Kommt alle nach Brokdorf!

Liebe Aktive, wir gehen alle nach Brokdorf. Lange war es unsicher, wo wir genau blockieren werden. Nun haben wir uns entschieden. In der Planung waren auch Biblis und Esenshamm Esenshamm wird nicht wieder ans Netz gehen. Darüber freuen wir uns sehr und an dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch ins Umland.Bei Biblis ist noch nicht klar, wie der Status sein wird. Möglicherweise wird Biblis als sogenannte Kaltstart-Reserve vorgehalten, sprich das AKW kann in den kommenden Jahren wieder ans Netz genommen werden, was dann sicherlich auch geschehen wird. Dies wird sich aber erst in den kommenden Wochen klären. Wir werden daher nur in Brokdorf blockieren, um dort ein klares Zeichen zu setzen, dass wir einen halbherzigen Ausstiegsversuch voller Hintertüren nicht akzeptieren werden. Die Gründe für die sofortige Stilllegung alle AKW haben sich nicht geändert und wir glauben auch nicht an das endgültige Ausstiegsjahr 2022. Wir haben unsere Lektion aus der Geschichte gelernt. Wir werden nicht weitere 10 Jahre das atomare Risiko dulden und weiter Atommüll produzieren, nur um dann noch einmal die gleiche laufzeitverlängerungs-Diskussion wie im letzten Herbst zu erleben. Wir werden jetzt weiter Druck machen! Mit der Blockade des AKW Brokdorf setzen wir ein deutliches Zeichen, dass der Widerstand weitergeht.

Für die endgültige Stilllegung aller Atomkraftwerke!

Kommt alle nach Brokdorf!

alle Infos unter : www.x-tausendmalquer.de

Demonstration in Magdeburg am 28. Mai

Atomkraft: Schluss!

Großdemonstrationen in 21 Städten

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Hunderttausende gehen deshalb in diesen Monaten bundesweit auf die Straße und fordern entschieden den Atomausstieg. Die Bundesregierung aber will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht.

In Wahrheit wird der öffentliche Druck bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist. Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war daher noch nie so groß. Wir wollen am 28. Mai mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig!

Wir wollen gemeinsam nach Magdeburg fahren – genaue Abfahrtzeit unter Aktion.

Ablauf am 28. Mai

Auftakt: 13 Uhr, Uniplatz vor dem Opernhaus

Abschlusskundgebung: 14 Uhr, Friedensplatz

14 bis 16 Uhr, Markt der Möglichkeiten am Friedensplatz

Atomlobby treffen: Atomforum blockieren!

Die Atomlobby kommt aus der Deckung. Zwei Monate nach der atomaren
Katastrophe in Fukushima will sich das Deutsche Atomforum zu seiner
„Jahrestagung Kerntechnik“ in Berlin versammeln. Vom 16. bis zum 19. Mai,
im BCC am Alexanderplatz. Sie haben verstanden, dass die Luft für
AKW-Befürworter dünner geworden ist. Aber mehr auch nicht.

Politiker_innen, Lobbyist_innen und Ghostwriter stehen schon in den
Startlöchern für eine neuerliche Rehabilitierung der Atomenergie, auf die
„…wir aus ökologischen Gründen als Brückentechnologie nicht verzichten
können“. Mehr als 1.000 Vertreter_innen aus Medien, Atomwirtschaft und
-politik werden im BCC das Restrisiko Fukushima verharmlosen und die
Atomenergie als billige Klimaretterin anpreisen. Von den Milliarden an
Subventionen für die Atomkonzerne werden sie schweigen.

Die Atomlobby wird auch nicht freiwillig das Feld räumen, weil nun mal
Profite winken und Schäden im Falle eines GAUs nicht versichert und nicht
versicherbar sind. Die Kosten und die Folgen müssen alle tragen. Die
Atomenergie steht für Verhältnisse, in denen Wenige profitieren und Viele
die Risiken tragen.

Wir werden diese Atomlobby-Jahrestagung blockieren.

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Vortrag —- Endlagerung-Strahlende Aussichten?

Donnerstag, 5.Mai 2011, 18 Uhr

Hörsaal 1 der Theologie in den Franckeschen Stiftungen (gegenüber vom Spielehaus)

Vortrag von Gerhard Förster (BI Lüchow-Dannenberg)

Weltweit existiert für die Endlagerung nuklearer Abfälle keine Lösung. Ein Endlager muss für mehrere 10.000 Jahre sicher sein, so lang, wie die radioaktiven Abfälle weiter strahlen. In der Bundesrepublik gab es mit der 1977 politisch motivierten Standortentscheidung für Gorleben als Endlager eine Entscheidung für einen Salzstock als Einlagerungsort. Erfahrungen mit Salzstöcken als Endlager für radioaktive Abfälle bestehen seit 30 Jahren. Spätestens seitdem in das Versuchsendlager Asse II permanent Lauge eintritt und in Morsleben neben Zuflüssen auch Einsturzgefahr besteht, ist das Festhalten an Gorleben mehr als fraglich.

Der Referent Gerhard Förster wird in seinem Vortrag auf die weltweite Suche nach geeigneten Endlagern, die Erfahrungen der Einlagerung in Salzstöcken und natürlich die Geschichte und Planungen des Endlagers in Gorleben sowie Lösungsansätze eingehen. Gerhard Förster ist Mitglied der Bürgerinitiative (BI) Lüchow-Dannenberg.

Demonstration in Leipzig 26.4, 18.00

+++ Bitte weiterleiten! +++

Die Vergangenheit mahnt uns: 25 Jahre Tschernobyl und nichts ist vergessen

Am 26.04.1986 ereignete sich eine der schwersten Umweltkatastrophen
weltweit und der bis dahin einzige atomare Super-GAU. In Folge einer
Kernschmelze kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl zu einer Explosion in bis
dahin unbekanntem Ausmaße, denn gewaltige Mengen radioaktiver Gase und
Teilchen wurden über weite Teile der Nordhalbkugel verteilt. Die
Auswirkungen der Katastrophe sind noch heute in vielen Regionen deutlich
spürbar.
Durch die Luftströmungen und Regen wurde der radioaktive Niederschlag
über Europa und der Nordhalbkugel relativ gleichmäßig verteilt.

Auch 25 Jahre nach dem Super-GAU und vielen weiteren Beinahe-Katastrophen
ist die Gefahr Atomkraft nicht gebannt. Spätestens seit dem 11.03.2011,
als es im japanischen Fukushima zum zweiten atomaren Super-GAU der
Geschichte kam, muss klar sein, dass es keine sicheren Atomkraftwerke geben
kann.

Trotz der Tatsache, dass es weltweit kein sicheres Zwischen- oder Endlager
für den radioaktiven Abfall gibt, werden Atomkraftwerke auch in
Deutschland weiterhin betrieben. Ungeachtet des Protests Hunderttausender
wurden Ende 2010 in Deutschland die Laufzeiten für die bestehenden
Atomkraftwerke verlängert. Und das, obwohl es allein in Deutschland seit
dem Jahr 2000 zu 1166 meldepflichtigen Ereignissen kam.
Offensichtlich reicht auch eine Katastrophe wie in Fukushima nicht aus,
dass die Bundesregierung endlich umdenkt und Schluss macht mit der
Atomkraft in Deutschland.

Deswegen sehen wir die Notwendigkeit, auch 25 Jahre nach Tschernobyl, an
die Katastrophe zu erinnern und ein deutliches Zeichen zu setzen.

Wir rufen gemeinsam zu einer Demonstration auf dem Promenadenring am 26.
April auf!

Treffpunkt: 26.04.2011, Augustusplatz, 18 Uhr

Organisation: BüNDNIS GEGEN ATOMKRAFT Leipzig,
http://antiatom.wordpress.com

Stellungnahme & Entscheidung

Stellungnahme und Entscheidung
der Anti-Atom-Initiative Halle

Die große öffentliche Auseinandersetzung um Atomkraft hat das Thema auch
für politische Parteien wieder attraktiv gemacht. Mehrere Parteien
beziehen öffentlich Position gegen Atomkraft und unterstützen wieder
vermehrt die Anti-Atom-Proteste. Wie viele andere Menschen engagieren
sie sich gegen Atomkraft. Viele, die schon lange oder schon immer gegen
Atomkraft waren, werden jetzt wieder aktiv. Das freut uns, denn jedes
Engagement stärkt die Bewegung.

Unser Bestreben als Anti-Atom-Initiative Halle ist überparteilich zu
arbeiten, denn nur so können wir ein unabhängiges Bündnis sein. Parteien
können Teil der Anti-Atom-Bewegung sein, sie können aber niemals für die
Bewegung sprechen. Wir wollen uns eben von keiner politischen Partei
instrumentalisieren lassen. Um diese Gefahr zu bannen, haben wir uns
nach langer Diskussion entschlossen alle Parteien und deren
Jugendorganisationen aus dem Unterstützerkreis zu nehmen.
Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, doch nachdem das
Verständnis dieser Ausrichtung von einigen Gruppierungen nicht beachtet
wurde, ist das die einzige für uns richtige und wichtige Konsequenz.

Auch wir als Initiative konnten nicht immer die Eigenständigkeit
beziehungsweise Außenwirkung unserer Veranstaltungen den Menschen
vermitteln – das finden wir schade und bedauern es. Wir sind Menschen,
denen das Thema unter den Nägeln brennt. Wir lernen bei jeder
Veranstaltung dazu, wir organisieren, diskutieren kontrovers und produktiv.

Wir hoffen ihr habt Verständnis dafür, und freuen uns über Menschen die
unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit die Anti-Atom-Bewegung
unterstützen. Bringt euch ein, kommt vorbei, seid kritische Menschen,
lebendig, bunt und vergesst nie die eigene Phantasie.

Anti-Atom-Initiative Halle            Halle, den 5.4.2011

Kundgebung & Mahnwache

Bei der Kundgebung der Anti Atom Initiative Halle mahnten ca. 100 Menschen Fukuschima ist überall und fordern: Atomkraft abschalten.

Halle Forum

Anti-Atom-Treck 22.4. – 25.4.2011

Mehr Infos unter :

LubminNix Da

Atomkraft-Risiken und Nebenwirkungen Vortrag von Dipl.-Physiker Ulrich Uffrecht

Immer noch sind die Folgen der Reaktorkatastrophe in Fukushima nicht  absehbar. In den Medien fallen täglich Schlagworte wie  „Gau”, “Super-Gau”, “Kernschmelze” und “Restrisiko”. Doch wissen wir eigentlich, wovon dann genau die Rede ist? Diese Begriffe und mehr erläutert der Referent Ulrich Uffrecht in seinem Vortrag. Neben den physikalischen und tech-nischen Grundlagen der Kernenergie ist der Schwerpunkt seiner Ausführungen die Wirkung radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Organismus sowie alle mit der Nutzung der Kerntechnologie verbundenen Gefahren und Risiken.

Donnerstag, 7.April 2011, 18 Uhr,
Hörsaal 1 der Theologie in den Franckeschen Stiftungen, Halle (gegenüber vom Spielehaus)

Im Rahmen des Alternativen Vorlesungsverzeichnis des Studierendenrates der MLU Halle.

 

Mahnwache & Kundgebung 4.4 Halle/S Markt

Wir wollen mit dieser Kundgebung und Mahnwache ein Zeichen gegen den Atom-Wahnsinn in Japan, Deutschland und überall auf der Welt setzen! Wir laden alle Menschen ein, mit uns gegen die Nutzung der Atomkraft, für nachhaltige Energieerzeugung und mehr Transparenz der Regierungen zu kämpfen!

18:00 Markt am Händel

Die Anti-Atom-Initiative Halle/S.

Die dritte Anti-Atom-Mahnwache in Halle

Etwa 250 Menschen protestierten in Halle gegen Atomkraft.

HalleForum

Kundgebung & Mahnwache Montag 28.3. in Halle

Nachdem am Sonnabend die bisher größten Anti-Atom-Proteste in Deutschland waren und am letzten Montag in über 750 Orten über 140 000 Menschen demonstrierten, wird es am kommenden Montag den 28.3. um 18:00 auch in Halle wieder eine Mahnwache geben. Die Anti-Atom-Bewegung wird auch weiter für die Abschaltung jedes einzelnen Reaktors kämpfen und zu entsprechenden Demonstrationen aufrufen. „Wir werden nicht tatenlos zusehen, dass nach Ende des Moratoriums jetzt abgeschaltete AKWs wieder ans Netz gehen“.

250.000 Demonstranten fordern „Alle AKWs abschalten, Frau Merkel!“

In Berlin, Hamburg, Köln und München haben heute rund 250.000 Teilnehmer für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Allein in Berlin versammelten sich 120.000 Demonstranten im Zentrum und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, den Atomausstieg nicht auf die lange Bank zu schieben. In Köln gingen 40.000 Menschen auf die Straße, in München waren es trotz Regen 40.000 und in Hamburg schlossen sich 50.000 Menschen den Protesten an.

Fukushima heißt: Alle AKWs abschalten!

Großdemonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München
Samstag, 26. März 2011

Die schrecklichen Ereignisse in Japan machen uns fassungslos und betroffen. Die Reaktorkatastrophe in Fukushima führt uns auf erschütternde Weise vor Augen: Es gibt keinen Schutz vor dem nuklearen Restrisiko – die Natur hält sich nicht an vorherige Berechnungen, Technik oder Menschen können auch in hochentwickelten Ländern versagen. Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Fukushima sagen wir deutlich: Wir können uns das Risiko einer nuklearen Katastrophe nicht länger leisten!

Vor wenigen Monaten hat die Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung aller AKW beschlossen – nun rudert sie ein Stückchen zurück: Der Betrieb der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke soll für drei Monaten ausgesetzt werden. Das ist nicht genug – alle AKW müssen sofort stillgelegt werden und zwar endgültig.

Weg mit der Risikotechnologie Atomkraft – hin zu Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz!

Berlin – 12 Uhr – Potsdamer Platz