Castor-Prozess in Greifswald gegen Robin Wood-AktivistInnen

Liebe Anti-Atomkraft-FreundInnen,

am 7. Mai werden zwei ROBIN WOOD-AktivistInnen in Greifswald vor Gericht stehen, weil sie im Dezember 2010 einen Castor-Transport zwischen Greifswald und Lubmin für mehrere Stunden gestoppt haben. Der Zug mit hochradioaktivem Atommüll kam aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage Cadarache (mit Brennstäben aus Jülich und der Otto Hahn) und war auf dem Weg in das Zwischenlager Nord (ZLN) bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern.
Die beiden AktivistInnen wollten mit dieser Protestaktion ein unmissverständliches Zeichen gegen Atomkraft setzen: „Endstation Atom, sofort alle aussteigen!“ stand auf ihrem Transparent. Denn Atomkraft bedeutet: Das permanente Risiko eines Super-GAUs, wie in Tschernobyl und Fukushima; zahlreiche gefährliche und unsinnige Atommüll-Transporte quer durch Europa; das Verseuchen ganzer Landstriche, in denen Uranerz abgebaut wird. Atomkraft ist ein Angriff auf Mensch und Natur!
Trotzdem sitzt nicht die Atommafia auf der Anklagebank, die diese Katastrophen zu verantworten haben, sondern zwei Menschen aus unserem Kreis, die mit ihrer gewaltfreien Aktion und großem persönlichen Einsatz für eine Abkehr von dieser Technologie streiten.
Die Staatsanwaltschaft fordert von den beiden ROBIN WOOD-AktivistInnen eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 30 Euro pro Kopf – ab 90 Tagessätzen erhält mensch nach hiesigem Recht einen Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis. Der Vorwurf lautet, sie hätten .öffentliche Betriebe. gestört, Eigentum zerstört sowie Nötigung begangen. Dagegen haben die beiden AktivistInnen Widerspruch eingelegt . und dafür brauchen sie unsere Unterstützung!
Was könnt ihr tun?
* Bitte leitet diese Information an eure FreundInnen und Bekannte weiter. Macht den Prozess-Termin (7.5.12) öffentlich, damit viele Menschen davon erfahren und der Prozess unter öffentlicher Beobachtung abläuft.
* Drückt eure Solidarität aus. Schreibt den beiden, was ihr von der Strafverfolgung gegen sie haltet. Mit eurem Einverständnis veröffentlichen wir die Soli-Adressen und Aussagen auf dem Blog zur Aktion (http://blockmin.blogsport.eu). Kontakt: blockmin@riseup.net
* Nehmt Kontakt mit uns auf, wenn ihr eine Soli-Party oder andere kleine Aktionen organisieren wollt.
* Widerstand ist nicht umsonst. Unterstützt mit Spenden, dass die beiden den Gerichtsprozess notfalls auch durch mehrere Instanzen erfolgreich führen können.
Weitere Informationen zur Aktion, Fotos und Aktuelles findet ihr unter: http://blockmin.blogsport.eu
Ein dickes Dankeschön für Eure Solidarität!
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